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Dieses Weingut kann auf eine
600jährige Geschichte zurückblicken. Im 14. Jahrhundert eine Abtei,
wurde das Manoir 1403 zum Lehnsgut umgewandelt. Es gehörte dem Edelmann
Pierre de Gland, einem Vassallen des Grafen von Savoyen und Fürsten der
Waadt. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte gingy das Gut durch die Hände
eines ganzen Reigens von Adligen und Berner Landvögten, bis es 1794 in
den Besitz der Familie Boissier gelangte.
Eine illustre Nachfahrin dieses Geschlechts, die Gräfin Valérie de
Gasparin, die das Manoir bewohnte, gründete 1859 mit der Klinik «La
Source» in Lausanne die erste Schule für laizistische Pflegerinnen der
Welt. 1960 kauften Alfred Oulevay (Regierungsrat von 1951 und 1963) und
sein Freund René Geissmann das Manoir. Als erdverbundene Weinfreunde
gaben sie dem Gut seinen heutigen Umfang und sorgten mit der Gründung
der Aktiengesellschaft Cofigo SA in Morges für die Gewährleistung seines
Fortbestandes.
Das Gut erstreckt sich über zwei Appellationen und umfaßt 24 Hektaren,
davon 16 in der Appellation Côtes-de-l’Orbe und 8 in der Appellation
Bonvillars. In den Côtes-de-l’Orbe fand der Gamay sein ideales
Terroir. Die etwas leichteren Böden der Appellation Bonvillars, die
jenen an den nahen Gestaden des Neuenburgersees gleichen, bewogen die
Winzer, den hier vorherrschenden Pinot Noir anzupflanzen. |